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Weilburger Tageblatt vom 14. Dezember 2010




NNP vom 13.12.10

Jubel über den neuen Kunstrasenplatz

Beselich-Obertiefenbach. 150 000 Euro steuerte zur Umsetzung des Kunstrasenplatzes die Gemeinde Beselich bei, 50 000 Euro das Land Hessen aus dem Sonderprogramm «Sportland Hessen» und 15 000 Euro der Landkreis Limburg-Weilburg. 30 000 Euro wolle der TuS insgesamt für den Platz an Spenden zusammen bekommen, 15 000 davon habe er schon sicher, meinte der Erste Vorsitzender Erich Jung. 21 000 Euro seien durch Eigenleistungen eingespart worden, vor allem durch die Verlegung von 800 Meter Pflaster in Selbstregie. 1800 Arbeitsstunden wurden von den Mitgliedern ehrenamtlich geleistet. Jung bedauerte, dass die gewünschte 100-Meter-Sprintbahn nicht verwirklicht werden konnte, die auch die Beselicher Grundschule hätte mitbenutzen sollen. Da der TuS aber, so Jung, weiterhin Bundesjugendspiele auf dem Platz ausrichten wolle, seien wenigstens eine 50-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunganlage für zusammen 15 500 Euro zusätzlich gebaut worden.

Landrat Manfred Michel und Sportkreisvorsitzender Hermann Klaus deuteten an, dass sie sich über Zuschussmöglichkeiten hierfür Gedanken machen wollten. Laut Bauleiter Peter Weckbecker ist der neue Fußballplatz 7300 Quadratmeter groß und hat eine Spielfläche von 96 Metern Länge und 63 Metern Breite. Der erste Fußballplatz des TuS sei, wie Vorsitzender Jung berichtete, 1963 eingeweiht worden. Damals seien Hartplätze noch in gewesen, weil sie als wetterbeständiger als Naturrasen gegolten hätten, sagte Jung. Er berichtete, dass lange vereinsintern diskutiert worden sei, was der Verein machen wolle, nachdem die Platzsanierung angestanden habe. Letztlich habe man sich trotz der höheren Kosten für den Kunstrasen entschieden und 2005 den entsprechenden Antrag gestellt. Der Vorsitzende dankte dem VfR Niedertiefenbach dafür, dass er fair mit dem Kunstrasenbau dem TuS den Vorrang überlassen habe und der Gemeinde, dass sie die Zustimmung für zwei Kunstrasen in Beselich gegeben habe. «Mit diesem Platz wurde eine gesunde Basis für unsere Jugendarbeit und unseren Spielbetrieb geschaffen», sagte Jung. Der Kunstrasen für Obertiefebach sei auch wichtig, weil hier die Schule mit im Boot sei. Im Frühjahr 2011 solle der neue Platz noch mit einer Sportwoche größer gefeiert werden.

Dank ans Land

Michel sagte, dass der Kreis durch einen sportbegeisterten Landrat die letzten Jahre in Sachen Sportförderung an seine obersten Grenzen gegangen sei. Ohne Landesprogramm hätte es laut Michel dennoch Jahre mit der Umsetzung des neuen Platzes für Obertiefenbach dauern können, weil der TuS in der Prioritätenliste des Kreises nicht weit vorne gewesen sei. Der Beselicher Bürgermeister Kai Müller berichtete, dass er nach dem Naturrasen in Schupbach in seiner noch jungen Amtszeit nun schon den zweiten Fußballplatz übergeben könne. Müller betonte aber auch, dass es für eine Gemeinde einen Kraftakt bedeute, gleich zwei Kunstrasen mit zusammen 300 000 Euro bezuschussen zu müssen. Der TuS Obertiefenbach habe aber mit seinem Konzept überzeugt, leiste hervorragende Jugendarbeit und viel für die Integration von ausländischen Mitbürgern in der Gemeinde. Belohnt sei der Verein mit dem nach Müllers Meinung Besten, was es derzeit im Kunstrasenbereich zu bekommen gibt.

Sportkreisvorsitzender Klaus sprach von gut angelegtem Geld gerade für die Jugendarbeit des TuS. Es sei vom Verein zur Verwirklichung auch ein vorbildliches Maß an Eigenleistung umgesetzt worden. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Christoph Heep, lobte, dass die Kooperation mit dem TuS hervorragend funktioniere, aber man auch den Gemeindevertretern für die Zustimmung für den neuen Platz danken müsse. Denn man müsse ja auch immer das Interesse aller Vereine der Gemeinde sehen, und es gebe Bereiche, in denen nicht so großzügig wie im Sport gefördert werde.

Die Segnung der neuen Sportanlage nahm Pfarrer Dr. César Mawanzi vor. Der freute sich, dass Sportler aus vielen Ländern gemeinschaftlich beim TuS Fußball spielen würden. rok

 

 

NNP vom 29.09.2010

Kunstrasen im Bau

Neue Obertiefenbacher Sportanlage für 400 000 Euro

Der langersehnte Bau des neuen Kunstrasenplatzes für den TuS Obertiefenbach hat endlich begonnen. Nach zehnwöchigen Arbeiten soll der Platz dann Mitte November seiner Bestimmung übergeben werden.

Beselich-Obertiefenbach. Wie Vorsitzender Erich Jung gestern berichtete, würden seine A-Klasse-Fußballer bis dahin ihre Heimspiele auf einem ähnlichen Kunstrasen in Oberweyer austragen. Das Projekt koste insgesamt 400 000 Euro. Dafür bekomme der TuS einen Fußballplatz der neuesten Generation. Zuschüsse erhält der Verein in Höhe von 150 000 Euro von der Gemeinde, weitere 50 000 Euro aus dem Landesprogramm «Sportland Hessen» sowie 15 000 Euro vom Landkreis Limburg-Weilburg. An Eigenmitteln muss der Verein 40 000 Euro aufbringen. Dazu kamen Eigenleistungen im Wert von 21 000 Euro für die Bodenbepflasterung und die Aufstellung der Platzumzäunung. Die alte Bepflasterung ist schon abgetragen.

Neue Abteilung gründen

Einziger Wermutstropfen für den TuS ist, dass wegen fehlender Zuschüsse die gewünschte 100-MeterSprintbahn nicht verwirklicht werden kann. Folglich könnten offizielle Wettkämpfe wie der Gaukinderturntag hier künftig nicht veranstaltet werden. Auf eigene Kosten (8000 Euro) lässt der TuS nun ein Stück Kunstrasen linieren und funktioniert es zu einer 50-Meter-Sprintbahn um, die auch als Anlauf für die neue Weitsprunganlage dienen soll. Somit verkleinert sich das Fußballspielfeld auch von gewohnten 105 mal 70 auf 100 mal 63 Meter. «Durch die kleine Leichtathletikanlage können sich die Kinder der Grundschule hier wenigstens auf die Bundesjugendspiele vorbereiten, und diese in Obertiefenbach durchführen», sagte Jung.

Ziel des TuS sei es außerdem, eine neue Leichtathletik-Abteilung zu gründen. Ebenfalls gebe es im Vereine eine starke Turnabteilung, zu deren Wettkämpfen teilweise leichtathletische Elemente zählten. Jung würde sich des Weiteren freuen, wenn die Grundschule auch den Kunstrasen mitnutzen würde, damit in der Schule wieder mehr Fußball gespielt wird. Immerhin seien im Verein 100 Jugendfußballer aktiv. Bis zur C-Jugend könne der TuS noch eigenständige Nachwuchsteams stellen. Den Fußballplatz sollten nachmittags ab 15 Uhr aber auch Kinder und Jugendliche aus dem Ort nutzen dürfen, die keine TuS-Mitglieder sind. Das gehe aber nur, wenn sich Leute als ehrenamtliche Aufsicht zur Verfügung stellen würden, erläuterte der TuS-Chef.

Ursprünglich sollte es mit den Bauarbeiten, wie Jung anmerkte, bereits im Mai los gehen. Doch Probleme mit einem Abflusskanal hätten den Baubeginn verzögert. Der TuS wolle, so Jung, jetzt mit Spendenaktionen versuchen, seinen kompletten Eigenanteil abzudecken. 10 000 Euro seien schon gesammelt. Interessenten könnten aber immer noch für zehn Euro pro Quadratmeter symbolisch ein Teilstück Kunstrasen erwerben. Wer das Projekt durch eine Spende unterstützen möchte, erfährt Näheres im Internet unter http://www.kunstrasen-obertiefenbach.de oder direkt beim Vorsitzenden Erich Jung, Telefon:  (0 64 84) 6513. rok rok


( Klick auf dem Bericht für größere Ansicht )

 

26. März 2010


Quelle: Nassauische Neue Presse

17. Dezember 2009


Quelle: Nassauische Neue Presse


16. Dezember 2009


Quelle: Weilburger Tageblatt


24. November 2009

Das Beselicher Parlament stellte in jüngster Sitzung die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes in Obertiefenbach sicher. Nachdem das Gemeindeparlament dem Bau eines neuen Kunstrasenplatzes in Obertiefenbach vor rund zwei Jahren im Grundsatz bereits zugestimmt hatte, ist die Finanzierung der geplanten Sportstätte nun ebenfalls in trockenen Tüchern. Die Gemeindevertretung beschloss am Montagabend einstimmig, dem TuS Obertiefenbach im Vorgriff auf den Haushaltsplan 2010 für den Umbau des bestehenden Hartplatzes zu einem Kunstrasenplatz einen Zuschuss von 150.000 Euro zu gewähren. Weiterhin erklärte sich die Gemeinde Beselich bereit, die für ein Darlehen vorausgezahlten Zinsen zu tragen. Auch gewährt die Gemeinde einen Betrag von 110.000 Euro als Darlehen an den TuS. Das Geld ist Teil eines gemeindlichen Investitionsfonds-Darlehens beim Land Hessen. Der Verein soll vertraglich verpflichtet werden, das Geld innerhalb von 15 Jahren zurückzuzahlen. . . .
Quelle: Nassauische Neue Presse


2. April 2008

Bei der Jahreshauptversammlung des TuS hat Jürgen Koch den Mitgliedern erläutert, wie sich der Verein die Finanzierung des Kunstrasenplatzes vorstellt. Dem Finanzierungskonzept stimmten die Mitglieder einstimmig zu. „Wir haben bereits Kostenvoranschläge eingeholt“, schilderte Koch. Etwa 21.000 Euro will der Verein an Eigenleistungen einbringen. Und weitere ca. 30.000 Euro sollen an Geldern von Seiten des Vereins in das Projekt Kunstrasen fließen. Zusammenbekommen will der TuS das Geld u. a. durch Spenden und den symbolischen Verkauf von Rasenstücken. . . .
Quelle: Weilburger Tageblatt


19. Dezember 2007

Die Gemeinde Beselich fördert den Umbau der beiden Hartplätze in Obertiefenbach und Niedertiefenbach zu Kunstrasenplätzen mit jeweils 150 000 Euro. Das hat das Gemeindeparlament in der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Angestrebt wird, den Kunstrasenplatz in Obertiefenbach im Jahr 2010 zu bauen, der Platz in Niedertiefenbach soll zwei Jahre später errichtet werden. Einen Zuschuss von der Gemeinde soll es allerdings nur dann geben, wenn die Gesamtfinanzierung für beide Plätze gesichert ist.
Quelle: Weilburger Tageblatt


31. März 2007

Vorsitzender Erich Jung berichtete anlässlich der Jahreshauptversammlung, dass der TuS nach der Grundsanierung des Vereinsheimes 2005 mit dem Bau eines Kunstrasen-Fußballplatzes als Ersatz für den alten Hartplatz ein neues Großprojekt anstrebe. Anstelle der Sanierung des alten Tennenplatzes soll vielmehr ein neuer Kunstrasenplatz errichtet werden. Jung bezeichnete seinen Verein als finanziell gesund. Dennoch muss der TuS mit dem Bau warten, bis öffentliche Fördermittel genehmigt werden. Ein förmlicher Antrag ist laut dem Vorsitzenden durch den geschäftsführenden Vorstand bereits bei der Gemeinde Beselich gestellt, die den Wunsch des Vereins dann an den Kreis und das Land Hessen weiter tragen soll. Den üblichen Vorlauf eingerechnet, hofft der TuS, 2010 oder 2011 bauen zu können.
Quelle: Nassauische Neue Presse


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